Wie kann ich als Unternehmer vom Affiliate Marketing profitieren?

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Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 10.05.2017, 16:15 Uhr

Das Affiliate Marketing gilt bereits seit vielen Jahren als eine hervorragende Möglichkeit des Online-Marketings. Als Unternehmer haben Sie durch das Affiliate Marketing die Chance, Ihre Produkte oder Dienstleistungen kinderleicht zu vermarkten, indem Sie mit einem Affiliate in einem entsprechenden Partnerprogramm zusammenarbeiten. In diesem Artikel erfahren Sie

  • Wie Affiliate Marketing funktioniert
  • Was Sie beachten müssen und
  • Welche Vorteile Sie hierdurch erlangen

Wie funktioniert das Affiliate Marketing?

Das Affiliate Marketing bietet Ihnen eine hervorragende Möglichkeit, mit einem relativ geringen Aufwand Ihre Produkte oder Dienstleistungen an den Interessenten zu bringen. Sie als Unternehmer (Merchant bzw. Advertiser) arbeiten über ein Partnerprogramm mit einem Affiliate zusammen, der Ihr direkter Kooperationspartner ist. Auf seiner Website veröffentlicht er Ihre Werbung in Form von Anzeigen, Verlinkungen oder auch Bannern. Dieses „Material“ stellen Sie dem Affiliate zur Verfügung, sodass dieser es nur noch in seine Website einbinden muss. Für die Bewerbung Ihres Unternehmens erhält der Affiliate eine erfolgsabhängige Provision, die mittels verschiedener Abrechnungsmodelle erfolgen kann.

Nutzen Sie Affiliate Netzwerke

Wenn Sie sich für das Affiliate Marketing – und somit für die Zusammenarbeit mit einem Affiliate – interessieren, können Sie sich selbst darum bemühen, einen geeigneten Partner zu finden. Einfacher gelingt dies jedoch, indem Sie eines der zahlreichen Affiliate Netzwerke nutzen. Hierzu gehören beispielsweise Webgains Deutschland, Awin, belboon oder eine beliebige andere Agentur.

Das Affiliate-Netzwerk bringt Affiliates und Merchats zusammen und fungiert als Vermittler, sodass Sie stets den besten Partner finden. Sie wiederum entrichten an den Anbieter eine geringe Gebühr für die Vermittlung sowie für die Inanspruchnahme der weiteren Services.

Zusammenarbeit: Hand in Hand für mehr Erfolg

Das Unternehmen, welches die Werbemittel zur Verfügung stellt, ist der Merchant (oder Advertiser). Der Affiliate, der die Werbung auf seiner Website einbindet, wird als „Publisher“ bezeichnet. Er stellt sozusagen eine geeignete Werbefläche zur Verfügung, die zwei Funktionen erfüllen sollte:

  1. Die Website muss thematisch zu Ihrem Unternehmen passen, damit die Einblendung der Werbung Sinn macht und einen Bezug zum User schafft.
  2. Der Affiliate sollte mit seiner Website erfolgreich sein, damit Sie durch die Affiliate Werbung die bestmögliche Reichweite erzielen und neue Kunden ansprechen können.

Abrechnungsmodelle der Partnerprogramme: Die Grundlagen

Sowohl als Verkäufer als auch als Websitebetreiber sollten Sie sich mit den Basics der Provisionen auskennen. Im Affiliatemarketing gibt es jedoch verschiedene Abrechnungsmodelle, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen möchten. Hierbei handelt es sich beispielsweise um

  • CPC (Cost per Click)
  • Cost per Lead
  • CPS (Cost per Sale)

Suchmaschinenmarketing: Vergütung mittels Cost per Click (CPC)

Cost per Click, welches auch als „Pay per Click“ bezeichnet wird, ist eines der am meisten verwendeten Abrechnungsmodelle im Rahmen des Affiliate Marketings. Bei dieser Form der Abrechnung geht es darum, dass der Affiliate dann Geld erhält, wenn der User das jeweilige Werbemittel anklickt. Es erfolgt dadurch automatisch eine Weiterleitung zur Website des Unternehmens. Hierbei spricht man vom sogenannten Klickpreis. Sieht sich ein User hingegen auf der Website des Affiliates um, ohne die Werbung des Merchants anzuklicken, wird keine Provision mittels CPC fällig.

Für Sie als Unternehmer hat dieses Abrechnungsmodell den Vorteil, dass Sie die volle Kostenkontrolle haben. Schließlich entstehen Ihnen nur dann Ausgaben, wenn der User wirklich auf die Werbung geklickt und sich weiterleiten lassen, also echtes Interesse bekundet, hat.

Wann mit Cost per Lead vergütet wird

Cost per Lead bedeutet, dass der Affiliate nur vergütet wird, wenn er über seine Website erreicht hat, dass der User beispielsweise seine Kontaktadresse hinterlässt, den Newsletter abonniert oder einen Katalog anfordert. Im Bereich Finanzen und Versicherungen wird diese Form der Abrechnung gern verwendet, da hierbei kein direkter Verkauf einer Ware oder Dienstleistung möglich ist.

Das Abrechnungsmodell Cost per Sale

Klickt ein Interessent den Werbebanner auf der Website des Affiliates an und kauft hierdurch unmittelbar ein Produkt, wird das Abrechnungsmodell Cost per Sale (CPS) gewählt. Damit Sie wissen, ob der Kauf direkt durch den Werbebanner ausgelöst wurde, verwenden Sie die sogenannten UID (Unique Identifiers).

Diese Vorteile bietet Ihnen das Affiliate Marketing

Sowohl für den Affiliate als auch für Sie als werbendes Unternehmen bringt das Affiliate Marketing erhebliche Vorteile mit sich.

Für Sie ergeben sich die folgenden Vorteile:

  • Sie profitieren durch eine kostengünstige Form der Werbung.
  • Sie steigern den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens und binden hierdurch Neukunden an sich.
  • Dies wiederum trägt zu einer Steigerung des Umsatzes bei.

Für den Affiliate ergeben sich ebenfalls einige Vorteil:

  • Zusammenarbeit mit sehr interessanten Unternehmen
  • Effektive und nachhaltige Einnahmequelle

Bedenken Sie trotz all der Vorteile jedoch, dass das Affiliate Marketing zunächst sorgfältig geplant und „ins Leben gerufen“ werden muss, ehe Sie damit neue Kunden generieren können und die Umsätze steigern. Für den Affiliate ergeben sich die ersten Provisions-Einnahmen ebenfalls erst nach einer gewissen Anlaufzeit. Er muss die Werbemittel zunächst in die Website oder den Blog einbinden, ehe sich die ersten User hierfür interessieren und somit Geld einbringen. Grundsätzlich ist demzufolge eine gewisse Vorlaufzeit notwendig.

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