http-Statuscodes

http-Statuscode

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Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 31.07.2017, 19:31 Uhr

Sobald ein User Ihre Website aufruft, sendet der Browser (oder ein anderer Client) eine Anfrage an Ihren Server. Der Server gibt eine Antwort, die wiederum den http-Statuscode beinhaltet. Worum es sich bei diesen Statuscodes handelt und was Sie diesbezüglich beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist der http-Statuscode?

Der http-Statuscode (Hypertext Transfer Protocols) ist ein digitaler Code, welcher aus drei Ziffern besteht. Folgende wichtige Statuscodes sollten Sie kennen:

Statuscode

Bemerkung

1 – – 

Beim Server ist eine Anfrage eingegangen. Er kommuniziert mit dem Client. Der Server muss warten, bis er die abschließenden Informationen erhält.

2 – –

Die Anfrage beim Server ist eingegangen. Sie wurde erfolgreich umgesetzt.

3 – –

Beim Server ist eine Anfrage eingegangen. Damit die Anfrage abgeschlossen werden kann, muss der Client weitere Schritte durchführen.

4 – –

Die Anfrage wies einen Fehler von Seiten des Clients auf.

5 – – 

Die Anfrage wies einen Fehler von Seiten des Servers auf.

9 – –

Die Anfrage wies einen Fehler auf Seiten des Netzwerkes auf. Die Anfrage muss durch den Client wiederholt werden.

Diese Statuscodes sind wichtig für die Suchmaschinenoptimierung

Es gibt nur wenige http-Statuscodes, die eine hohe Relevanz für die SEO haben. Diese Codes sollten Sie allerdings kennen, weshalb wir sie Ihnen nachfolgend vorstellen.

Statuscode

Bemerkung

200

Wenn Ihre Seiten mit dem Statuscode „200“ antworten, bedeutet dies, dass der Server die Anfrage akzeptiert hat. Die Anfrage wird an den Client ausgeliefert. Die Seite öffnet sich im Browser des Nutzers.

301

Der http-Statuscode „301“ steht für die dauerhafte Weiterleitung einer Website. Dies trifft beispielsweise zu, wenn Sie Ihre Website auf eine neue URL umleiten. Der User wird automatisch auf die neue Internetadresse weitergeleitet. Google indexiert die neue URL und behält die Linkpower für die neue Seite bei.

302

Mit dem Statuscode „302“ wird eine vorrübergehende Weiterleitung einer Website an eine neue URL gekennzeichnet. Vorübergehend bedeutet, dass die Website später wieder unter der bisherigen Internetadresse aufgerufen werden kann.

404

Durch diesen Statuscode wird angezeigt, dass die angefragte Ressource in diesem Augenblick nicht gefunden werden kann. Tippfehler oder Links, die falsch gesetzt wurden, können ein Auslöser für den http-Statuscode 404 sein.

410

Anders als der Statuscode 404 übermittelt der Code 410 die Information, dass die angefragten Ressourcen nicht erreichbar sind, da sie permanent vom Server entfernt wurden.

Welche Weiterleitungen sollten Sie nutzen?

Die Weiterleitungen lassen sich in permanente und temporäre unterteilen.

Für eine permanente Weiterleitung – also eine Umleitung, die dauerhaft bestehen bleibt – sollten Sie die 301-Weiterleitung verwenden. Ebenso ist der 308-Redirect möglich.

Temporäre Weiterleitungen – also Umleitungen, die nicht dauerhaft bestehen bleiben – sollten mit den Weiterleitungen 302, 303 oder 307 versehen werden.

Sofern Sie mit Umleitungen arbeiten, sollten Sie die folgenden Dinge beachten:

  1. Verlinken Sie unmittelbar auf das Linkziel, anstatt interne Links auf Weiterleitungen zu setzen.
  2. Vermeiden Sie die sogenannten Weiterleitungsketten, bei denen bereits bestehende Weiterleitungen erneut auf eine URL umgeleitet werden.

Was tun bei einem 404- oder 410-Fehler?

Es ist wichtig, dass Sie die Statuscodes Ihrer Seiten in regelmäßigen Abständen überprüfen. Hierdurch vermeiden Sie, dass Ihre User irritiert sind und Ihre Seite möglicherweise nicht nochmals aufsuchen. Um dies zu vermeiden, setzen Sie niemals Links auf die Fehlerseiten 404 oder 410. Stattdessen unternehmen Sie Folgendes:

  • Überprüfen Sie, ob Inhalte vorhanden sind, die eine ähnliche Relevanz bieten. Sollte dies der Fall sein, setzen Sie das Linkziel auf eine der relevanten Seiten. Es ist wichtig, dass es sich bei der Weiterleitung wirklich um eine relevante Seite handelt, da Google ansonsten den Soft-404-Fehler setzt.
  • Sie können den Link hingegen löschen, wenn Sie keine alternative Seite finden.

Überzeugen Sie den User mit einer guten Fehlerseite

Vielleicht haben Sie auch schon einmal erlebt, dass Sie auf einer 404- oder 410-Fehlerseite gelandet sind und dort keinerlei weiterführende Informationen erhielten. Dies ist ärgerlich und führt in der Regel dazu, dass sich der Nutzer abwendet. Sie können diesem Verhalten entgegenwirken, indem Sie eine informative Fehlerseite erstellen, die individuell auf den jeweiligen Fehler zugeschnitten ist. Dies bedeutet konkret:

  1. Die Fehlerseite sollte dem User die Information geben, dass die von ihm aufgerufene Seite nicht mehr zur Verfügung steht
  2. Sie sollte eine Suchfunktion beinhalten, damit der Nutzer sich auf andere relevante Seiten Ihrer Website weiterleiten lassen kann

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