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Der ursprüngliche Begriff „Heatmap“ leitet sich laut Wikipedia davon ab, wie Temperaturunterschiede visualisiert wurden. Doch auch Webseitenbesucher können mittels Heatmap Analyse visualisiert werden. Hierauf möchten wir im nachfolgenden Text eingehen.
Diesbezüglich muss zwischen folgenden Begriffen unterschieden werden:
Normalerweise reicht es aus, eines der oben genannten Systeme für die Analyse zu verwenden. Allerdings schwören viele Experten auf eine Kombination aus verschiedenen Varianten, um möglichst exakte Ergebnisse zu ermitteln.
Sie können eine Website mit verschiedenen wichtigen Elementen ausstatten und hoffen, dass die User diese wahrnehmen. Vermutungen reichen jedoch nicht aus, wenn Sie erfolgreich sein möchten. Durch gezielte Heatmap Analysen vermuten Sie nicht mehr nur, sondern finden im Handumdrehen heraus, welche Relevanz die jeweiligen Elemente wirklich für die Nutzer haben.
Angenommen Sie betreiben einen Onlineshop. Der User muss unmittelbar herausfinden, wie er zum Warenkorb gelangt, um die ausgewählten Produkte anzusehen oder zu kaufen. Mit einer Heatmap Analyse finden Sie heraus, ob der Warenkorb für den User problemlos erkennbar ist. Das Eyetracking wäre eine noch bessere Variante der Analyse. Bedenken Sie, dass es für den Umsatz und Erfolg eines Unternehmens sehr wichtig ist, in welcher Reihenfolge der Nutzer die verschiedenen Elemente anschaut.
Entsprechend der Analyseergebnisse können Sie nunmehr die Navigation optimieren und die Verweildauer des Kunden auf der Website effektiv steigern. Ebenso bauen Sie Content von nun an gezielt auf oder platzieren Banner exakt in dem Bereich, der vom User als erstes wahrgenommen wird.
Eine Heatmap Analyse macht erst Sinn, wenn Sie ausreichend Traffic erzielen. Bei wenigen Besuchern, die sich täglich auf die Seite „verirren“, ist sie daher aussichtslos.
Heatmaps empfehlen sich nicht bei dynamischen Seiten, denn wenn sich die Inhalte ständig verändern, bekommt man keine wirklich messbaren Ergebnisse. Daher empfehlen wir die Heatmap Analyse bei statischen Seiten, deren Inhalt sich nicht ständig verändert.
Sie können sogenannte Split-Tests durchführen, bei denen die einzelnen Elemente nicht gleichzeitig, sondern nacheinander getestet werden.
Haben Sie einige Punkte gefunden, die Sie unbedingt verändern müssen, verbessern Sie auf keinen Fall alle Faktoren gleichzeitig. Ändern Sie nach und nach einzelne Elemente, um bemessen zu können, ob die Änderung einen Erfolg mit sich bringt oder nicht. Verändern Sie gleichzeitig zu viele Dinge, fällt eine erneute Analyse äußerst schwer.
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